Bürki Urs: Lehrer und Designer: Unterschied zwischen den Versionen

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Kurz vor Vögelinsegg steht an der Hauptstrasse ein Wegweiser: ZARAVA weist auf das Unternehmen von Urs Bürki hin. ZARAVA kommt aus dem Arabischen und heisst Giraffe. Die Giraffe ist ein schönes, majestätisches Tier, lebt in der Steppe und ist deshalb eine Meisterin der Anpassung an ein eher karges Lebensumfeld. Das lässt offensichtlich auf die Produkte des Unternehmens schliessen: einfach, praktisch, schön, schlicht und gediegen.
Kurz vor Vögelinsegg steht an der Hauptstrasse ein Wegweiser: ZARAVA weist auf das Unternehmen von Urs Bürki hin. ZARAVA kommt aus dem Arabischen und heisst Giraffe. Die Giraffe ist ein schönes, majestätisches Tier, lebt in der Steppe und ist deshalb eine Meisterin der Anpassung an ein eher karges Lebensumfeld. Das lässt offensichtlich auf die Produkte des Unternehmens schliessen: einfach, praktisch, schön, schlicht und gediegen.
Urs Bürki, geboren 1950 kam 1980 als Sportlehrer an die Pädagogische Hochschule nach St. Gallen. Von 1996 bis 2013 unterrichtete er Dank seinem Zweitstudium als Hauptlehrer für Geografie an der Kantonsschule St. Gallen.
Urs Bürki, geboren 1950 kam 1980 als Sportlehrer an die Pädagogische Hochschule nach St. Gallen. Von 1996 bis 2013 unterrichtete er Dank seinem Zweitstudium als Hauptlehrer für Geografie an der Kantonsschule St. Gallen.
1994 hat er mit seiner Lebensbegleiterin Judith Kurz im ehemaligen Produktionsgebäude für Heilmittel (Firma Chima) neben der Skipiste Vögelinsegg seine Wohn- und Wirkungsstätte eingerichtet.
1994 hat er mit seiner Lebensbegleiterin Judith Kurz im ehemaligen Produktionsgebäude für Heilmittel (Firma Chima) neben der Skipiste Vögelinsegg seine Wohn- und Wirkungsstätte eingerichtet.
Neben seiner engagierten Berufsarbeit als Lehrer hat er sich der pragmatischen Suche nach praktischen und ästhetisch ansprechenden Dingen gewidmet. Urs Bürki entwickelte sich zu einem passionierten Erfinder und Gestalter, der nicht ruhte, bis ihn ein Gegenstand in Funktionalität, Form und Materialität vollständig überzeugte. So entstanden Bänke, Liegen Hocker, Vasen, Büchergestelle, Papierstapler, Kerzenständer, Brotbretter, Lampen, etc. 
Mit seinen oft unkonventionellen, aber immer durchdachten nützlichen Designerobjekten ist er auf breite Anerkennung gestossen. Seine Arbeiten gelangten an internationale Ausstellungen und Messen - und bewährten sich im täglichen Gebrauch. Mit grosser Selbstverständlichkeit hat er seine Erfahrungen und Kenntnisse geteilt und junge Unternehmungen begleitet und beraten. Nicht zuletzt hat er seine Lebensbegleiterin Judith unterstützt und in ihrer Selbständigkeit gestärkt als sie stark gehbehindert wurde.
Ein grosser Freundeskreis trauert um Urs Bürki nach seinem plötzlichen Tod im Juni 2024.
Judith Kurz erzählt:
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Einige Objekte aus Bürkis Schaffen: (anklicken)
<gallery>
Bürki_Buchgestell_klein.jpg|Buch-oder Zeitschriftenstapel
Bürki_Brotschneidebrett.jpg|Brotschneidebrett mit Spalten
Bürki_Ausstellung.jpg|Tisch ohne Ecken
Bürki_Obstschale.jpg|Obstschale
Bürki_Liegebett.JPG|Liege
Bürki_Haus.jpg|Gartenhaus
</gallery>
[[Media:Nachruf Kantonsschule.pdf|Nachruf Kantonsschule(M. Schneider)]]
[[Media:Hochparterre.pdf|Nachruf Hochparterre(René Hornung)]]
<small>Text/Fotos/Video: Heinz Naef, Februar 2025
Quelle: Margrit Bürer: Nekrolog für U. Bürki im Jahrbuch der AGG
<br>
[[Kategorie:Filmaufnahmen]]
[[Kategorie: Erzählte Geschichte]]

Aktuelle Version vom 28. März 2025, 15:49 Uhr

ZAVARA.JPG
Urs Bürki

Kurz vor Vögelinsegg steht an der Hauptstrasse ein Wegweiser: ZARAVA weist auf das Unternehmen von Urs Bürki hin. ZARAVA kommt aus dem Arabischen und heisst Giraffe. Die Giraffe ist ein schönes, majestätisches Tier, lebt in der Steppe und ist deshalb eine Meisterin der Anpassung an ein eher karges Lebensumfeld. Das lässt offensichtlich auf die Produkte des Unternehmens schliessen: einfach, praktisch, schön, schlicht und gediegen. Urs Bürki, geboren 1950 kam 1980 als Sportlehrer an die Pädagogische Hochschule nach St. Gallen. Von 1996 bis 2013 unterrichtete er Dank seinem Zweitstudium als Hauptlehrer für Geografie an der Kantonsschule St. Gallen. 1994 hat er mit seiner Lebensbegleiterin Judith Kurz im ehemaligen Produktionsgebäude für Heilmittel (Firma Chima) neben der Skipiste Vögelinsegg seine Wohn- und Wirkungsstätte eingerichtet.



Neben seiner engagierten Berufsarbeit als Lehrer hat er sich der pragmatischen Suche nach praktischen und ästhetisch ansprechenden Dingen gewidmet. Urs Bürki entwickelte sich zu einem passionierten Erfinder und Gestalter, der nicht ruhte, bis ihn ein Gegenstand in Funktionalität, Form und Materialität vollständig überzeugte. So entstanden Bänke, Liegen Hocker, Vasen, Büchergestelle, Papierstapler, Kerzenständer, Brotbretter, Lampen, etc. Mit seinen oft unkonventionellen, aber immer durchdachten nützlichen Designerobjekten ist er auf breite Anerkennung gestossen. Seine Arbeiten gelangten an internationale Ausstellungen und Messen - und bewährten sich im täglichen Gebrauch. Mit grosser Selbstverständlichkeit hat er seine Erfahrungen und Kenntnisse geteilt und junge Unternehmungen begleitet und beraten. Nicht zuletzt hat er seine Lebensbegleiterin Judith unterstützt und in ihrer Selbständigkeit gestärkt als sie stark gehbehindert wurde. Ein grosser Freundeskreis trauert um Urs Bürki nach seinem plötzlichen Tod im Juni 2024.

Judith Kurz erzählt:

Einige Objekte aus Bürkis Schaffen: (anklicken)


Nachruf Kantonsschule(M. Schneider)

Nachruf Hochparterre(René Hornung)


Text/Fotos/Video: Heinz Naef, Februar 2025

Quelle: Margrit Bürer: Nekrolog für U. Bürki im Jahrbuch der AGG