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== Die Sonnengesellschaft - eine Lesegesellschaft ==
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1820 gründete Landsfähnrich Johann Heinrich [[Tobler, Johann Heinrich|Tobler]], der Komponist des Ausserrhoder Landsgemeindeliedes, zusammen mit 17 Gesinnungsgenossen die Sonnengesellschaft Speicher. Sie trat zunächst unter dem Namen "Gesellschaftlicher Verein zur Sonne" an die Öffentlichkeit. Zweck war gemäss Statuten der „engere Kontakt gebildeter und bildungsliebender Männer zum Zwecke gegenseitiger Unterhaltung und Belehrung“, Tagungsort war in den Anfängen das Restaurant zur [[Spycherstöbli|Sonne]]. Etwas später war über viele Jahre hinweg die "[[Krone]]" das Stammlokal der heute ausschliesslich kulturell ausgerichteten Gesellschaft. In den ersten Jahrzehnten ihres Bestehens war die Sonnengesellschaft mit ihrem fortschrittlich-liberalen Boden auch im sozialen und im politischen Bereich aktiv.
1820 gründete Landsfähnrich Johann Heinrich [[Tobler Johann Heinrich|Tobler]], der Komponist des Ausserrhoder Landsgemeindeliedes, zusammen mit 17 Gesinnungsgenossen die Sonnengesellschaft Speicher. Sie trat zunächst unter dem Namen "Gesellschaftlicher Verein zur Sonne" an die Öffentlichkeit. Zweck war gemäss Statuten der „engere Kontakt gebildeter und bildungsliebender Männer zum Zwecke gegenseitiger Unterhaltung und Belehrung“, Tagungsort war in den Anfängen das Restaurant zur [[Spycherstöbli|Sonne]]. Etwas später war über viele Jahre hinweg die "[[Krone]]" das Stammlokal der heute ausschliesslich kulturell ausgerichteten Gesellschaft. In den ersten Jahrzehnten ihres Bestehens war die Sonnengesellschaft mit ihrem fortschrittlich-liberalen Boden auch im sozialen und im politischen Bereich aktiv.




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In den ersten Jahrzehnten leistete die Gesellschaft nachhaltige Beiträge auf den Gebieten der Armenfürsorge, des kirchlichen Lebens, der Volkshygiene, des Schulwesens, einer Privat-Brandversicherungsgesellschaft oder der Pflege der allgemeinen Volksbildung mit teilweise ausgeprägt patriotischer Ausrichtung. Als bemerkenswert zu erwähnen bleibt noch die bereits früh eingetretene Kontaktnahme mit ähnlich ausgerichteten Gesellschaften, etwa in der Nachbargemeinde Trogen oder mit dem „wissenschaftlichen Verein St.Gallen“
In den ersten Jahrzehnten leistete die Gesellschaft nachhaltige Beiträge auf den Gebieten der Armenfürsorge, des kirchlichen Lebens, der Volkshygiene, des Schulwesens, einer Privat-Brandversicherungsgesellschaft oder der Pflege der allgemeinen Volksbildung mit teilweise ausgeprägt patriotischer Ausrichtung. Als bemerkenswert zu erwähnen bleibt noch die bereits früh eingetretene Kontaktnahme mit ähnlich ausgerichteten Gesellschaften, etwa in der Nachbargemeinde Trogen oder mit dem „wissenschaftlichen Verein St.Gallen“
=== Markante Persönlichkeiten ===
Besonders in ihrer Gründungszeit, aber auch später immer wieder haben bedeutende Persönlichkeiten in der Sonnengesellschaft mit gewirkt. Viele haben sich in und ausserhalb der Sonnengesellschaft durch besondere Leistungen einen Namen gemacht. Erinnert sei aus der Gründungszeit an [[Tobler Johann Heinrich|Johann Heinrich Tobler]], damals Landesfähnrich und bekannt als Komponist des Landsgemeindeliedes, an Georg Leonhard Schläpfer, [[Textilfernhandel|Textilhandelskaufmann]], an Landeshauptmann [[Zuberbühler Haus|Johann Ulrich Zuberbühler]], Johann Jakob Tanner oder den Arzt [[Rüsch Gabriel|Gabriel Rüsch]]. Später waren es die Chronisten [[Tanner Chronik|Bartholome Tanner]] und Arnold Eugster (Festschrift 100 Jahre Sonnengesellschaft) oder der nachmalige Nationalrat [[Baumberger Georg|Georg Baumberger]] (Festschrift 60 Jahre Sonnengesellschaft), sowie Lehrer und "Lehrlingsvater" Christian Bruderer.
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Rüsch_Gabriel.JPEG|<small>Gabriel Rüsch</small>
Arnold_Eugster.jpg|<small>Prof. Arnold Eugster</small>
Baumberger_Georg.PNG|<small>Georg Baumberger</small>
Bruderer_Christian.png|<small>Christian Bruderer</small>
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== Von der „Lesegesellschaft“ zur Kulturvermittlerin ==
== Von der „Lesegesellschaft“ zur Kulturvermittlerin ==
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=== Wiederbelebung in den 1960er-Jahren ===
=== Wiederbelebung in den 1960er-Jahren ===
Nicht immer war es selbstverständlich, dass der Verein überlebte oder nicht zur „besseren Trinkergesellschaft“ verkam, wie schon wenige Jahre nach der Gründung erstmals befürchtet wurde. Viel dazu bei trug vor allem in den Kriegsjahren der Kantonsschulprofessor und langjährige Präsident Arnold Eugster, der neben der grossen Gemeindegeschichte auch mehrere Schriften über die Vereinigung verfasste. 1964 brachte Pfarrer Walter Fritschi als neuer Präsident frischen Wind, was sich in einer Steigerung der Mitgliederzahl bis 1970 auf über 100 niederschlug. Die „eingeschlafenen“ Exkursionen wurden wieder eingeführt, zum Beispiel eine Kunstfahrt an den Bodensee. Die Referate passten sich dem Zeitgeist an, statt um „erbauende“ Themen ging es nun auch um Eingriffe in die Natur, um Raumplanung, um die Betonung der Ethik bei der gesellschaftlichen Entwicklung und anderes mehr.   
Nicht immer war es selbstverständlich, dass der Verein überlebte oder nicht zur „besseren Trinkergesellschaft“ verkam, wie schon wenige Jahre nach der Gründung erstmals befürchtet wurde. Viel dazu bei trug vor allem in den Kriegsjahren der Kantonsschulprofessor und langjährige Präsident Arnold Eugster, der neben der grossen Gemeindegeschichte auch mehrere Schriften über die Vereinigung verfasste. 1964 brachte [[Fritschi, Walter - Pfarrer 1962-1972|Pfarrer Walter Fritschi]] als neuer Präsident [[Sonnengesellschaft entstaubt|frischen Wind]], was sich in einer Steigerung der Mitgliederzahl bis 1970 auf über 100 niederschlug. Die „eingeschlafenen“ Exkursionen wurden wieder eingeführt, zum Beispiel eine Kunstfahrt an den Bodensee. Die Referate passten sich dem Zeitgeist an, statt um „erbauende“ Themen ging es nun auch um Eingriffe in die Natur, um Raumplanung, um die Betonung der Ethik bei der gesellschaftlichen Entwicklung und anderes mehr.   
 
1995, beim 175-Jahr-Jubiläum zählte die Sonnengesellschaft 160 Mitglieder und dass das Mittun der Frauen inzwischen selbstverständlich war, zeigte sich darin, dass mit Margrith Rekade-Giger und darauf Gabriela Sigrist Präsidentinnen der Vereinigung vorstanden.
 
=== Jubiläumsjahr 2020 leidet unter Massnahmen der Pandemiebekämpfung ===
2020 feiert die Sonnengesellschaft Speicher als älteste Lesegesellschaft Ausserrhodens das [[Sonnengesellschaft Jubiläumsjahr 2020|Jubiläum ihres 200-jährigen Bestehens]]. Das Jubiläumsjahr wird mit verschiedenen Aktivitäten begangen, einige allerdings angesagt und verschoben auf Grund der Coronamassnahmen.
 
==== Sonnengesellschaft im Radio ====
 
Am 8. September 2020 berichtete Radio SRF 1 im Regionaljournal Ostschweiz über das 200-Jahr-Jubiläum der Sonnengesellschaft Speicher. Im Beitrag werden drei der rund zwei Dutzend „Gründerväter“ genannt, ebenso wie das heutige [[Spycherstöbli]], das damalige namensgebende ehemalige Restaurant Sonne und ursprüngliche Versammlungslokal.
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1995, beim 175-Jahr-Jubiläum zählte die Sonnengesellschaft 160 Mitglieder und dass das Mittun der Frauen inzwischen selbstverständlich war, zeigte sich darin, dass mit Gabriela Sigrist und darauf Margrith Rekade-Giger Präsidentinnen der Vereinigung vorstanden.


=== Kulturspeicher ===
=== Kulturspeicher ===
Als Ergänzung zum für Aussenstehende manchmal etwas vewirrlichen Namen Sonnengesellschaft setzte der Vorstand um 1995 den Zusatz Kulturspeicher. Unter diesem Namen erscheint auch die [http://w2ww.kulturspeicher.ch Homepage] der Sonnengesellschaft.
Als Ergänzung zum für Aussenstehende manchmal etwas vewirrlichen Namen Sonnengesellschaft setzte der Vorstand um 1995 den Zusatz Kulturspeicher, der sich allerdings nicht durchsetzte, so dass 2020 wieder auf die ursprüngliche Bezeichnung gewechselt wurde. Unter diesem Namen erscheint auch die [http://www.sonnengesellschaft.ch Homepage] der Sonnengesellschaft.
Jährlich veranstaltet die Sonnengesellschaft zwischen zehn und zwölf Veranstaltungen, im Zweijahresrhythmus auch einen „Chläusler“ mit der bewährten Abfolge Kulturbeitrag, gepflegtes Diner und Gesellschaftstanz.
Jährlich veranstaltet die Sonnengesellschaft zwischen zehn und zwölf Veranstaltungen, im Zweijahresrhythmus auch einen „Chläusler“ mit der bewährten Abfolge Kulturbeitrag, gepflegtes Diner und Gesellschaftstanz.


<small>''Text Peter Abegglen, zusammengestellt aus Manuskripten von Martin Hüsler und Hanspeter Strebel''</small>
<small>''Text Peter Abegglen, zusammengestellt aus Manuskripten von Martin Hüsler und Hanspeter Strebel''</small>
[[Kategorie:Kultur]]

Aktuelle Version vom 16. September 2020, 13:20 Uhr

Die Sonnengesellschaft - eine Lesegesellschaft[Bearbeiten]

1820 gründete Landsfähnrich Johann Heinrich Tobler, der Komponist des Ausserrhoder Landsgemeindeliedes, zusammen mit 17 Gesinnungsgenossen die Sonnengesellschaft Speicher. Sie trat zunächst unter dem Namen "Gesellschaftlicher Verein zur Sonne" an die Öffentlichkeit. Zweck war gemäss Statuten der „engere Kontakt gebildeter und bildungsliebender Männer zum Zwecke gegenseitiger Unterhaltung und Belehrung“, Tagungsort war in den Anfängen das Restaurant zur Sonne. Etwas später war über viele Jahre hinweg die "Krone" das Stammlokal der heute ausschliesslich kulturell ausgerichteten Gesellschaft. In den ersten Jahrzehnten ihres Bestehens war die Sonnengesellschaft mit ihrem fortschrittlich-liberalen Boden auch im sozialen und im politischen Bereich aktiv.


Lesegesellschaften – noch immer von Bedeutung[Bearbeiten]

Geradezu als Prototyp einer Lesegesellschaft, die die Ausserrhoder Vereinslandschaft teilweise bis in die Gegenwart zumindest im Kulturbereich prägen, mag die heute in Speicher noch immer einen wichtigen Stellenwert innehabende Sonnengesellschaft gelten. Sie hatte allerdings kaum je – wie teilweise in anderen Dörfern – den Charakter eines direkten politischen Akteurs oder Parteiersatzes, auch wenn man das Tagesgeschehen durchaus kritisch diskutierte und Ideen einbrachte, wie etwa bei Revisionen des Landbuchs (heute Verfassung). Mit Blick auf die Sonnengesellschaft Speicher sei nicht unerwähnt, dass sie als die Mutter aller Lesegesellschaften gilt. Sie hatte zwei Vorgängerinnen, die allerdings nicht lange bestanden.

In den ersten Jahrzehnten leistete die Gesellschaft nachhaltige Beiträge auf den Gebieten der Armenfürsorge, des kirchlichen Lebens, der Volkshygiene, des Schulwesens, einer Privat-Brandversicherungsgesellschaft oder der Pflege der allgemeinen Volksbildung mit teilweise ausgeprägt patriotischer Ausrichtung. Als bemerkenswert zu erwähnen bleibt noch die bereits früh eingetretene Kontaktnahme mit ähnlich ausgerichteten Gesellschaften, etwa in der Nachbargemeinde Trogen oder mit dem „wissenschaftlichen Verein St.Gallen“

Markante Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Besonders in ihrer Gründungszeit, aber auch später immer wieder haben bedeutende Persönlichkeiten in der Sonnengesellschaft mit gewirkt. Viele haben sich in und ausserhalb der Sonnengesellschaft durch besondere Leistungen einen Namen gemacht. Erinnert sei aus der Gründungszeit an Johann Heinrich Tobler, damals Landesfähnrich und bekannt als Komponist des Landsgemeindeliedes, an Georg Leonhard Schläpfer, Textilhandelskaufmann, an Landeshauptmann Johann Ulrich Zuberbühler, Johann Jakob Tanner oder den Arzt Gabriel Rüsch. Später waren es die Chronisten Bartholome Tanner und Arnold Eugster (Festschrift 100 Jahre Sonnengesellschaft) oder der nachmalige Nationalrat Georg Baumberger (Festschrift 60 Jahre Sonnengesellschaft), sowie Lehrer und "Lehrlingsvater" Christian Bruderer.

Von der „Lesegesellschaft“ zur Kulturvermittlerin[Bearbeiten]

Im Laufe des 20. Jahrhunderts ist die gemeinsame Lektüre und Besprechung von Schriften, einst ureigene Aufgabe und Existenzberechtigung einer Lesegesellschaft vollständig entfallen. Die Bibliothek wurde nur noch wenig in Anspruch genommen, das Zirkulieren von Lesemappen erfuhr ebenfalls abnehmendes Interesse und wurde gegen Ende des 20. Jahrhunderts eingestellt. Auch die gemeinnützige Ausrichtung, ausser etwa der Lehrlingsunterstützung über einen zweckgebundenen Fonds, geriet zunehmend in den Hintergrund. Es fehlte zeitweise auch an Geldmitteln. Die Tätigkeit verlegte sich spätestens nach dem Zweiten Weltkrieg auf die Organisation von Vortragsabenden mit Diskussionsmöglichkeit und Exkursionen. Es ging dabei vorwiegend um naturwissenschaftliche, historische und politische Aktualitäten, dazu heimatkundliche Themen, zunehmend dann auch um kulturelle.

Wiederbelebung in den 1960er-Jahren[Bearbeiten]

Nicht immer war es selbstverständlich, dass der Verein überlebte oder nicht zur „besseren Trinkergesellschaft“ verkam, wie schon wenige Jahre nach der Gründung erstmals befürchtet wurde. Viel dazu bei trug vor allem in den Kriegsjahren der Kantonsschulprofessor und langjährige Präsident Arnold Eugster, der neben der grossen Gemeindegeschichte auch mehrere Schriften über die Vereinigung verfasste. 1964 brachte Pfarrer Walter Fritschi als neuer Präsident frischen Wind, was sich in einer Steigerung der Mitgliederzahl bis 1970 auf über 100 niederschlug. Die „eingeschlafenen“ Exkursionen wurden wieder eingeführt, zum Beispiel eine Kunstfahrt an den Bodensee. Die Referate passten sich dem Zeitgeist an, statt um „erbauende“ Themen ging es nun auch um Eingriffe in die Natur, um Raumplanung, um die Betonung der Ethik bei der gesellschaftlichen Entwicklung und anderes mehr.

1995, beim 175-Jahr-Jubiläum zählte die Sonnengesellschaft 160 Mitglieder und dass das Mittun der Frauen inzwischen selbstverständlich war, zeigte sich darin, dass mit Margrith Rekade-Giger und darauf Gabriela Sigrist Präsidentinnen der Vereinigung vorstanden.

Jubiläumsjahr 2020 leidet unter Massnahmen der Pandemiebekämpfung[Bearbeiten]

2020 feiert die Sonnengesellschaft Speicher als älteste Lesegesellschaft Ausserrhodens das Jubiläum ihres 200-jährigen Bestehens. Das Jubiläumsjahr wird mit verschiedenen Aktivitäten begangen, einige allerdings angesagt und verschoben auf Grund der Coronamassnahmen.

Sonnengesellschaft im Radio[Bearbeiten]

Am 8. September 2020 berichtete Radio SRF 1 im Regionaljournal Ostschweiz über das 200-Jahr-Jubiläum der Sonnengesellschaft Speicher. Im Beitrag werden drei der rund zwei Dutzend „Gründerväter“ genannt, ebenso wie das heutige Spycherstöbli, das damalige namensgebende ehemalige Restaurant Sonne und ursprüngliche Versammlungslokal.


Kulturspeicher[Bearbeiten]

Als Ergänzung zum für Aussenstehende manchmal etwas vewirrlichen Namen Sonnengesellschaft setzte der Vorstand um 1995 den Zusatz Kulturspeicher, der sich allerdings nicht durchsetzte, so dass 2020 wieder auf die ursprüngliche Bezeichnung gewechselt wurde. Unter diesem Namen erscheint auch die Homepage der Sonnengesellschaft. Jährlich veranstaltet die Sonnengesellschaft zwischen zehn und zwölf Veranstaltungen, im Zweijahresrhythmus auch einen „Chläusler“ mit der bewährten Abfolge Kulturbeitrag, gepflegtes Diner und Gesellschaftstanz.

Text Peter Abegglen, zusammengestellt aus Manuskripten von Martin Hüsler und Hanspeter Strebel