Sonnengesellschaft Jubiläumsjahr 2020

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Die Sonnengesellschaft feiert im Jahr 2020 ihr 200-Jahr-Jubiläum. Ihre Gründung geht auf eine Initiative des appenzellischen «Sängervaters» Johann Heinrich Tobler und einer Anzahl gleichgesinnter Persönlichkeiten zurück. Im Oktober 1820 fand die erste Versammlung im damaligen Haus «zur Sonne» in Speicher statt – in der Folge gingen von ihr entscheidende und überregional beachtete Initiativen und Impulse zur Förderung des Schulwesens, der Mädchenbildung, des allgemeinen Volkswohls und zum Kampf gegen die Armut aus.

Chronik 2020

Die Geschichte der Sonnengesellschaft ist vergleichsweise gut dokumentiert. Neben der vorliegenden Übersicht auf wikispeicher.ch und Würdigungen in den Gemeindegeschichten (Tannerchronik 1853, Eugsterchronik 1947, Strebelchronik 2014) liegen Festschriften zu 75, 100, 150 und 175 Jahren Sonnengesellschaft vor. Eine Fülle von Dokumenten aus der Sonnengesellschaft sind im Staatsarchiv des Kantons Appenzell Ausserrhoden (StAAR Pa.086) aufbewahrt und katalogisiert. Die Chronik von 2020, verfasst von Martin Hüsler, deckt die 200-jährige Geschichte ab und bewertet die Leistungen und Tätigkeiten der Sonnengesellschaft aus heutiger Sicht.

Ausstellung „200 Jahre Sonnengesellschaft“

Im Museum für Lebensgeschichten im Hof Speicher wird die Geschichte der Sonnengesellschaft Speicher dargestellt. Die Ausstellung - vom 14. März 2020 bis 30. Januar 2021 - vermittelt einen Einblick in ausgewählte Tätigkeiten der Gesellschaft.

Neben schriftlichen Informationstafeln lädt eine Leseecke zum Stöbern in Schriftdokumenten mit Bezug zur Sonnengesellschaft ein.

Virtueller Rundgang

Die Ausstellung kann - mit Schutzmassnahmen - problemlos besucht werden. Als kleine Einstimmung laden Kuratorin Maria Nänni und der Präsident der Sonnengesellschaft, Peter Abegglen, zu einem Rundgang ein, der wichtige Aspekte der Ausstellung beleuchtet und hoffentlich Lust zu einem vertieften Rundgang macht.

Kurzversion 15 Minuten:

Version mit vertiefenden Informationen, 30 Minuten


Interviews zur Sonnengesellschaft

In einem Video geben Interviews von Mitgliedern Einblicke in die heutige Bedeutung der Sonnengesellschaft. Vertreten sind die Vorstandsmitglieder 2020, ehemalige Präsident/innen oder Vorstandsmitglieder, sowie Alt- und Neumitglieder. Filmdauer: ca. 15 Minuten

Jubiläumsaktivitäten

Blick zurück und Blick nach vorn ist das doppelte Anliegen der Jubiläumsaktivitäten. In deren Zentrum stehen theatralische Ereignisse mit historischen und heutigen Figuren, jeweils ergänzt um ein «Gemeinschaftswerk».

Die «Ereignisse» und das daraus heraus entstehende «Gemeinschaftswerk» beziehen sich auf jeweils ein Thema, das in der Geschichte der Sonnengesellschaft eine zentrale Rolle spielte, das für die Vergangenheit und Gegenwart des Dorfs Speicher wichtig ist und das in die Zukunft weist. Hauptthemen sind Ernährung, Werte der Gemeinschaft und Bildung.

Singen mit dem Sängervater - 4. Januar 2020

Theatralische Zeitreise mit Schauspieler Philipp Langenegger alias Joh. Hch. Tobler, zugleich Gründer der Sonnengesellschaft und „Sängervater“ mit Ausstrahlung weit über das Appenzellerland hinaus. Filmausschnitt aus der theatralischen Zeitreise:


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Toblerlied "Gute Nacht" mit dem Chor Wald.









Gemeinsames Singen in Form eines „Crash“-Kurses Jodeln mit Nadja Räss, eingebettet in den Neujahrsapero der Gemeinde vom 4. Januar 2020 im Buchensaal.

Hommage an Johann Heinrich Tobler - Mai 2020

Johann Heinrich Tobler (1777–1838) war nicht nur Initiant und Mitgründer der Sonnengesellschaft und lange treibende Kraft im Vorstand. Im Zentrum seines vielfältigen gesellschaftlichen Engagements stand die Musik, insbesondere der Volksgesang. Als Komponist ist er mit einem ganz besonderen Werk unvergesslich geblieben: mit der «Ode an Gott», dem Appenzeller Landsgemeindelied.

Die für den 28. Mai 2020 in der Kirche in Speicher geplante «Hommage an Johann Heinrich Tobler» mit Rudolf Lutz, künstlerischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung, und Heidi Eisenhut, Leiterin der Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden, findet im Jubiläumsjahr der Sonnengesellschaft nicht statt. Die beiden Protagonisten sind aber guter Dinge, den Anlass zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen: mit bekannten und unbekannten Liedern und Texten von Tobler und der einen oder anderen Überraschung. In einem Video von Samuel Lutz, gedreht in der Kirche Speicher im Mai 2020, laden sie dazu ein. Der Anlass und die Video-Vorschau sind ein Geschenk von Konrad Hummler, Inhaber der Krone Speicher, an die Sonnengesellschaft und begleiten die Ausstellung «200 Jahre Sonnengesellschaft» im Museum für Lebensgeschichten.

Rudolf Lutz hat zum Landsgemeindelied die sogenannte Landsgemeindekantate „Alles Leben strömt aus dir“ komponiert und diese mit dem Chor und dem Orchester der J.S. Bach-Stiftung im August 2018 in der Kirche Trogen zu einer viel beachteten Aufführung gebracht. Der Link auf die einzelnen Elemente findet sich hier.



Hörstück «E komischi Zit… aber e gueti Zit!»

Das Vereinsfestival Speicher vom Mai 2020 musste coronabedingt auf 2021 verschoben werden. Für den Unterhaltungsabend war als Beitrag der Sonnengesellschaft im Rahmen ihres 200-Jahr-Jubiläums ein theatralisches Ereignis zum Thema „Gemeinschaft im Dorf“ vorgesehen.

Hunger, Armut und Corona

Peter Surber hat das Theaterstück zum Hörstück «E komischi Zit… aber e gueti Zit!» umgearbeitet und gleichzeitig aktuelle Ereignisse vom contact tracing über die Ehe für alle bis zum Ausserrhoder Regierungsrat ohne Frauen eingeflochten. Entstanden ist ein Dialog als akustische Zeitreise mit Johann Heinrich Tobler und der Serviceangestellten Johanna von Tobel: unterhaltsam, feinsinnig, humorvoll, zeitkritisch und zeitlos. Lassen Sie sich überraschen, wie „systemrelevant“ die Sonnengesellschaft war und vielleicht noch ist!

Hörstück zum 200-Jahr-Jubiläum der Sonnengesellschaft Speicher. «E komischi Zit… aber e gueti Zit!», Dauer 17 Minuten

Text: Peter Surber
Regie: Karin Bucher
Stimmen: Jeanne Devos, Philipp Langenegger
Audio: Karin Bucher, Thomas Karrer
Technik: Sven Bischof
Videobearbeitung: Paul Hollenstein

Das schönste Privathaus Ausserrhodens

So wurde das „Zuberbühlerhaus“ mit der Adresse Oberdorf 2 von Fachleuten auch schon genannt. Der Bau ist ein Beispiel dafür wie ein ursprünglich barockes Gebäude umgebaut wurde und heute als Musterbeispiel einer klassizistischen Baute dient. Mäddel Fuchs wohnt im Haus, ist der Geschichte des Hauses im Detail nachgegangen und hat anlässlich einer Führung am 20. August 2020 vor Ort die architektonischen Besonderheiten des Hauses erklärt. Besondere Erwähnung finden die beiden Baumeister Johannes Grubenmann, der Erbauer des barocken Gebäudes und Konrad Langenegger, der den klassizistischen Umbau zur heutigen Gestalt vorgenommen hat.

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Anschliessend gab er in einem Vortrag in der ref. Kirche Einblicke in die Familiengeschichte und die Bedeutung der Zuberbühler. Hauptmann Johann Ulrich Zuberbühler war Mitgründer und von 1823 bis 1825 Präsident der Sonnengesellschaft.

Anstatt-Jahrmarkt

Am Jahrmarktdatum war vorgesehen, das Thema "Ernährung früher und heute" einerseits theatralisch darzustellen und andrerseits mit den Bauern von Speicher aufzuzeigen, welche Nahrungsmittel in Speicher produziert werden. Obwohl der Jahrmarkt abgesagt wurde, fand der Anlass in kleinerem Rahmen, aber mit grossem Erfolg statt, eben als "Anstatt-Jahrmarkt"


Projektionstechniken früher und heute

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Der Anlass „Projektionstechniken früher und heute“ fand am 9. November als Begleitveranstaltung zur Ausstellung „200 Jahre Sonnengesellschaft“ im Buchensaal statt, unter strikter Einhaltung der Schutzmassnahmen.

Erfreulicherweise nahmen trotz dieser erschwerten Bedingungen 15 Interessierte daran teil.
 Paul Hollenstein und Peter Abegglen präsentierten mit einem Projektorungetüm von etwa 1920 hundertjährige Originalglasdias. Jedem Glasdia stellten sie die heutige Ansicht zum Vergleich gegenüber. Den Rahmen des Vortrags bildeten Auszüge aus einem Reisebericht über Indien von 1903. Neben dieser Zeitreise gaben einige historische Projektionsapparate aus der reichen Sammlung von Edy Tanner einen Einblick in die Entwicklung der Projektionstechniken vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis heute. Am 29. Januar 1880 stellte Lehrer Scherrer in der Sonnengesellschaft eine "Laterna magica", also einen Vorläufer der gezeigten Diaprojektoren vor. Die Sonnengesellschaft finanzierte darauf die Anschaffung des wohl ersten solchen Apparates für die Schule.

Lesen bildet - Zuhören auch - Sehen erst recht …

Werklehrer Beat Brunner hat mit dem 1. Sekundarschuljahrgang 20/21 das Thema „Buchgestaltung“ in den Werkunterricht aufgenommen. Auch wenn öffentliche Leseveranstaltungen pandemiebedingt nicht durchgeführt werden können, lässt sich wenigstens die Kreativität in der Auseinandersetzung mit Büchern so richtig ausleben. Die Aufgabe war einfach: „Nehmt ein Buch und gestaltet damit ein Objekt, das nach Möglichkeit einen Bezug zum Inhalt des Buches hat“ – oder anders ausgedrückt: "Ein (oder mehrere) altes, gelesenes “ausrangiertes“ Buch wird zu einer Buchskulptur umgestaltet – die fertige Buch-Skulptur erzählt nun eine Geschichte und gibt Hinweise, was für eine Geschichte in dem Buch – welches nicht mehr lesbar sein darf/muss – einmal zu Hause war … «Inside-out» – den Inhalt eines Buches nach Aussen bringen in Form einer dreidimensionalen Cover-Gestaltung. (Romane, Krimis, Sachbücher usw.)

Raten Sie als Betrachter/in: "Was könnte nun bei diesen Buchskulpturen für eine Geschichte dahinterstecken? Sind Sie gwundrig auf die Gedanken der Schülerinnen und Schüler?" Die Objekte sind nummeriert, Betrachtende können sich eine eigene Geschichte zum ausgestellten Objekt ausdenken. Was die dahinter steckenden Schülerinnen und Schüler für eine Idee hatten, kann unter der entsprechenden Nummer untenstehend nachgelesen werden. Welche Vielfalt von Ideen die Schülerinnen und Schüler mit dieser Aufgabe umgesetzt haben, zeigen die fertig gestellten Objekte in den Schaufenstern des Lokals „Buchen5“ und in der Bibliothek Speicher Trogen, wo die Objekte in zwei Serien ab Dezember 2020, resp. ab Mitte Januar 2021 zu besichtigen sind.

Die Kunstobjekte stehen der Sonnengesellschaft zur Verfügung und werden anlässlich der 201. Hauptversammlung vom Montag, 29. März 2021 zugunsten des Unterstützungsfonds der Sonnengesellschaft versteigert. Angebote können abgegeben werden per E-Mail an info@sonnengesellschaft.ch Geben Sie die Objektnummer, Ihr Angebot, sowie Name und vollständige Adresse an.



Liste und Beschreibung der Objekte

Buch-Skulpturen-Texte zu den in der Bibliothek ausgestellten Objekten (im DEZEMBER 2020)


Objekt No. 6 Im VW-Bus um die Welt

Gestaltet von Léonie Hochreutener und Lona Bön

Zwei Familien wollen mit zwei VW-Bussen um die Welt reisen. Sie besuchen verschiedene Sehenswürdigkeiten. Sie starten die Reise in der Schweiz und beenden die lange Tour in den USA. So besuchen sie beispielsweise den Eiffelturm In Frankreich, den schiefen Turm von Pisa in Italien und sogar die Golden Gate Bridge in San Francisco. Auf der Reise erlebten sie ganz viele spannende Dinge.

Die Reise dauerte 3 Jahre.


Objekt No. 8 Gefährliche Liebe in Paris

Gestaltet von Sami Hermann und Gianluca Ganz

Hugo und Sara sind frisch verheiratet. Das macht den Ex-Freund von Sara sehr eifersüchtig. So sehr, dass er daran denkt, Hugo umzubringen. Das Liebespaar flieht zu einer Schlucht, etwas abgelegen ausserhalb von Paris. Doch der Mörder verfolgt die beiden. Es kommt zu einer spannenden Verfolgungsjagd um Leben und Tod. Werden es Sara und Hugo schaffen – oder werden sie vom Verfolger eingeholt?

Wie dieser Liebeskrimi wohl enden wird? Kommt es zu einem Triumph der Liebe?


Objekt No. 9 Kritische Zeit auf dem Friedhof

Gestaltet von Matteo Bucher und Zeno Baldegger

Als Joe 14 Jahre alt war sah er einen sehr schönen Pokal. Der Pokal war zum Greifen nahe. Er wollte ihn nach Hause nehmen. Doch als er ihn anfasste, wurde er herumgewirbelt und kam auf einem Friedhof – auf welchem auch noch eine Gestalt stand – wieder zu sich. Die Gestalt zückte den Zauberstab und Joe tat dies ebenfalls. Es kam zum Duell: Joe ahnte, dass die Gestalt einen tödlichen Fluch aussprechen wollte – so sprach Joe zeitgleich ebenfalls einen Fluch aus. Es gab eine rot-grüne Verbindung zwischen den Flüchen.

Es gelang Joe irgendwie die Verbindung zu stoppen und zu fliehen.


Objekt No. 11 Menschen

Gestaltet von Ivana Matkovic und Samar El Issawi

Im 2020 gab es viele Menschen, die endlich sich selbst sein konnten, ohne sich schlecht zu fühlen. So auch Alexander (der Junge auf dem Regenbogen). Er hatte sich im Juli geoutet als schwul. Viele nehmen Alexander als grosses Vorbild. Zum Beispiel Alisha und Jammy. Jammy ist Transgender, also ist er als Mädchen geboren und Alisha ist bisexuell. Auch Finn kann endlich nach draussen gehen ohne Angst zu haben. Er ist dunkelhäutig. Die vier lernten sich in einem „Black Lifes matter“ – Protest kennen und sind bis heute befreundet.

Black Lifes matter & LGBTQ+!


Objekt No. 14 Fahrt durch den Zauberwald

Gestaltet von Marie-Thérèse Otto und Elilarasi Jeaseelan

Ein Zug fährt durch den Wald, es wird dunkel. ES gibt dort einen grossen Pilz, der sich im Fahrtwind schüttelt. Der Tannenbaum lässt sich die untergehende Sonne auf die Nadeln scheinen. Die Fahrt mit dem Zug führt zur legendären Zauberschule Hogwarts und der Zauberstab fliegt neben dem Zug mit dorthin. Im Zug sitzen …

… die Schülerinnen und Schüler des Internat Hogwarts!


Objekt No. 20 Banküberfall

Gestaltet von Michael Schweizer und Noah Zellweger

Die Polizei ist auf dem Weg. Passanten meldeten Schüsse in der Bank. Als die Polizei dort ankam, waren sie geschockt: da war eine riesige Blutlache vor dem Gebäude und sofort wurde ein Rettungswagen gerufen. Die Polizei versuchte mit den Tätern per Megaphon zu kommunizieren und bat Ihnen an, ein Rettungsteam zu senden …

… um die verletzte Person zu verarzten.


Buch-Skulpturen-Texte zu den im Buchen5 ausgestellten Objekten (im - DEZEMBER 2020)


Objekt No. 1 Hobbithöhle

Gestaltet von Sina Rechsteiner

Ich habe mich ziemlich von Hobbit inspirieren lassen. Darum habe ich den Namen Hobbit auch auf Elbisch hingeschrieben. Das Haus ähnelt dem von Bilbo Beutlin. Ich habe nur leichte 3-D-Effekte benutzt, weil ich es sonst zu überladen finde. Ich hoffe, man erkennt es gut, wenn man den Titel weiss.


Objekt No. 4 The little fox

Gestaltet von Frida Sailer & Emilia Talayluk

Ein Geistermädchen lebt im Wald. Sie sucht Schutz vor dem Klimawandel. Mit wehenden Haaren steht sie unter zwei Bäumen. Sie ist halb Mensch halb Fuchs. Die Geschichte verbindet Horror und Naturkundethemen.

Finde die geheime Nachricht!


Objekt No. 15 Der blaue Muffin

Gestaltet von Madita Züst, Alissa Rüegg und Noemi Tremp

Wir haben einen blauen Muffin gebastelt mit Schokosauce und einer Kirsche. Das Buch das wir genommen haben soll nun ein Back-Buch darstellen.in der Schokolade drin hat es verschiedene Backutensilien wie zum Beispiel einen Schwingbesen. Obendrauf ein wenig Streusel. Wir sind auf diese Idee gekommen, weil wir alle gerne Backen.

Auf der Seite nebenan stehen Utensilien die man zum Backen braucht.


Objekt No.18 Liebe auf den ersten Blick

Gestaltet von Sina Inauen und Lina Keel

Ein Mädchen & ein Junge sehen sich in einem zauberhaften Park in New York. Sie verlieben sich sofort ineinander. Beide sind sehr scheu, aber nach einer Weile trauen sie sich und gehen aufeinander zu. Beide sind unsterblich ineinander verliebt. Sie gehen zusammen durch den Park und als die Hände sich per Zufall berühren halten sie sich mit den Händen ganz fest …

… und bleiben für immer zusammen.


Objekt No. 22 Schwanensee

Gestaltet von Josette Schindler und Thia Lämmler

Vielleicht haben Sie das Ballett „Schwanenseee“ schon einmal gesehen? Diese Geschichte stellen wir mit unserer „Ballerina“ dar. Siegfried verliebt sich in die Prinzessin doch Rotbart und die schwarze Schwanenprinzessin Odile – das negative Ebenbild von Odette - versuchen, die Liebenden auseinander zu bringen. In der ursprünglichen Schwanenseefassung werden die frisch Verliebten durch eine von Rotbart verursachte Flutwelle ertränkt – in anderen Fassungen von „Schwanensee“ überlebt einer von beiden …

… oder es kommt sogar zum Happy End.


Objekt No. 23 Der rote Gletscher

Gestaltet von Laura Müller, Alina Merz und Nicolas Furgler

Hugo wollte auf den Roten Gletscher wandern. Er fragte sich schon lange warum der Gletscher so hiess. Hugo fiel in ein Loch und er wollte sich festhalten aber er blieb mit seiner Hand in einem Loch stecken und sie riss ab. Er versuchte nach Hilfe zu schreien doch er hatte zu wenig Energie dazu. So starb er auf dem Gletscher.

Jetzt wusste er, warum der Gletscher so hiess.


Das Jubiläum in den Medien

Appenzeller Zeitung

Die Appenzeller Zeitung veröffentlichte am 13. März 2020, also einen Tag vor dem Shut-Down und der Vernissage der Jubiläumsausstellung, ein Interview, das Astrid Zysset kurz zuvor mit dem Präsidenten der Sonnengesellschaft geführt hatte.

Radio SRF 1, Regionaljournal Ostschweiz

Am 8. September 2020 berichtete Radio SRF 1 im Regionaljournal Ostschweiz in einem rund dreiminütigen Hörbeitrag über das 200-Jahr-Jubiläum der Sonnengesellschaft Speicher. Im Beitrag werden drei der rund zwei Dutzend „Gründerväter“ genannt, ebenso wie das heutige Spycherstöbli, das damalige namengebende ehemalige Restaurant Sonne und ursprüngliche Versammlungslokal.


Sonnengesellschaft im Schweizer Fernsehen

In der Vorabendsendung „Mini Schwiiz - dini Schwiiz“ des Schweizer Fernsehens wurden vom 28. September bis 2. Oktober 2020 die Ortschaften Schönengrund, Gonten, Speicher, Trogen und Walzenhausen vorgestellt. Die jeweiligen Ortsvertreter/innen zeigten ihren Gästen ihr Dorf - ihren Herzensort - anhand von drei Themen aus den Kategorien Kulinarik, Tradition, Freizeit, Musik und Natur. Peter Abegglen hatte sich bereit erklärt, Speicher als seinen [Herzensort Speicher|Herzensort] vorzustellen. Zum Thema Freizeit stellte er die Sonnengesellschaft in der Jubiläumsausstellung vor. Am 25. Juni fanden die Dreharbeiten zwischen 08.30 Uhr bis 19.30 Uhr in Speicher statt. Viele Stunden Aufnahmematerial wurden auf die am 30. September 2020 ausgestrahlte Sendung von rund 22 Minuten zusammen geschnitten. Die gezeigten Ausschnitte wurden von der Regie ausgewählt.




Impressum Jubiläumsjahr:

Video Theatralische Zeitreise: Aufnahmen/Schnitt/Montage: Leo Graf, Januar 2020

Fotos Neujahrsapero: Leo Graf, Januar 2020

Video Interviews: Aufnahmen/Schnitt/Montage: Peter Abegglen, Paul Hollenstein, Februar 2020

Video Hommage an Joh. Heinr. Tobler: Aufnahmen/Schnitt/Montage: Samuel Lutz, Mai 2020

Video Hörstück: Montage: Paul Hollenstein, Mai 2020

Texte Beschrieb: Peter Abegglen