Jubiläumsfest „200 Jahre Sonnengesellschaft“

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Mit einem Jahr coronabedingter Verspätung konnte das Jubiläumsfest „200 Jahre Sonnengesellschaft“ doch noch über die Bühne gehen. Vor rund 150 Gästen, unter ihnen Alfred Stricker, Regierungsrat und Vorsteher des Departements Bildung und Kultur, Gemeindepräsident Paul König mit dem nahezu vollzähligen Gemeinderat, Vertretungen aus kantonalen Ämtern, von Lesegesellschaften, sowie von Stiftungen und Firmen, die das Jubiläum mit Beiträgen unterstützt hatten, bildete das abwechslungsreiche und unterhaltsame Fest den Schlusspunkt der vielen Jubiläumsanlässe.

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Neben den erwähnten Gästen konnte Präsident Peter Abegglen auch fast alle seiner Vorgängerinnen und Vorgänger seit den 60-er Jahren begrüssen: Walter Fritschi, Jörg Klaus, Margrith Rekade, Gabriela Sigrist und Thomas Hohl. Alt Gemeindepräsident Peter Langenauer führte durch das Programm, das im ersten Teil aus Grussadressen des Präsidenten, von Kanton und Gemeinde, sowie als Überraschung der Überreichung des Förderpreises der Ersparniskasse Speicher durch Walter Schefer bestand.


Musikbogen über zwei Jahrhunderte[Bearbeiten]

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Umrahmt wurde das Fest durch das Trio Lorena Dorizzi (Cello), Martina Jucker (Querflöte) und Mizuka Kano Hartmann (Klavier), die mit Kompositionen von Carl Maria von Weber, Charles Lefèbvre und Astor Piazolla einen musikalischen Bogen über zwei Jahrhunderte spannten.




Wie sich Lesegesellschaften der Zeit anpassten[Bearbeiten]

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Im zweiten Teil zeigte Hanspeter Strebel auf, wie Lesegesellschaften entstanden, sich entwickelten und veränderten. Sein Referat ist eine selten gehörte Zusammenfassung über die Geschichte der Lesegesellschaften in Ausserrhoden. Das Referat steht hier zur Verfügung.







Theaterstück: "De Tobler und de Stadt-Land-Grabe“[Bearbeiten]

Nachdem Johann Heinrich Tobler (alias Philipp Langenegger) seine Zeitreise zur Eröffnung des Jubiläumsjahres am 4. Januar 2020 im Buchensaal begann und darauf drei Mal mit Johanna Vontobel den Lauf der Welt aus seiner Zeit mit der heutigen zeit diskutiert hatte, kam er aus aktuellem Anlass bei seinem vorläufig letzten Zusammentreffen mit Johanna in einen Disput über den Stadt-Land-Graben. Das wiederum aus der Feder von Peter Surber stammende Theaterstück erntete grossen Applaus und leitete über zu einem Apero riche.


Impressionen[Bearbeiten]

Martin Hüsler hat den Anlass in der Appenzeller Zeitung, Ausgabe vom 17. November 2021, dokumentiert.(Mit freundlicher Genehmigung der Appenzeller Zeitung)


Links auf die Stationen der Zeitreise von J. H. Tobler[Bearbeiten]

4. Januar 2020, Buchensaal: «Singen mit dem Sängervater», Video 20 min.
Mai 2020, in der Beiz: «E komischi Zit… aber e gueti Zit!», Hörstück, 17 min.
Januar 2021, Hohe Buche: «Die Freiheit! Die vermaledeite Freiheit!!», Hörstück, 17 min.
19. September 2020, Zentralschulhausplatz: «Vo de Hungerjohr, Insektefood und em Röschtigrabe», Video 20 min.


Video: Aufnahme und Bearbeitung: Leo Graf
Fotos: Leo Graf, Martin Hüsler
Text: Peter Abegglen
Appenzeller Zeitung vom 17.11.2021: mit freundlicher Genehmigung