Denkmalschmuck Gartenzwerg

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Wie ein Gartenzwerg zum Denkmalschmuck wurde[Bearbeiten]

Prof. Arnold Eugster (Chropf Noldi), damals Lehrer der Kantonsschule Trogen, war massgeblich für das Errichten des Denkmals für den Sängervater Johann Heinrich Tobler auf Vögelinsegg beteiligt. Ihm wurde auch die Ehre zuteil, die Einweihungsansprache zu halten. Pflichtbewusst hat er vorher mehrere Male lauthals die Ansprache auf Vögelinsegg eingeübt. Dabei war oft von den Runen die Rede. Später, nach der Einweihung, gab’s an einem Sonntagmorgen beim Denkmal eine Attraktion: Da stand ein übergrosser Gartenzwerg mit einer Angelrute auf dem Stein!! An der Angel war ein Zettel, worauf geschrieben stand: Hier sind die Runen des Professors! Folge: Ein emsiges Suchen nach den „unflätigen“ Tätern, eine Klage wegen Denkmalschändung, Verdächtigungen usw. Die drei Kollegen, E. F., K. G., H. E. konnten sehr lange dicht halten. Übrigens: der Gartenzwerg stand vorher und nachher im kleinen Garten am Goldfischteich vor der Malerei Hutterli. Das Gärtchen wurde später ein Opfer des Strassenausbaus.


Nach Erzählungen aus der Jugendzeit von Pfarrerssohn Hans Eggenberger, erinnert von Erich Zellweger